So um 1986 herum macht Jochen seine ersten „richtigen“ Bungee-Sprünge.
„Es hat mich einfach nicht mehr losgelassen.“
Knapp zwei Jahre später springt er für einen Stunt (er doubelt Uwe Ochsenknecht in Willy Bogners „Fire, Ice and Dynamite“) sagenhafte 220 Meter von einer Staumauer im Valle Verzasca in der Schweiz. In den folgenden Jahren holt Jochen Bungee-Jumping nach Deutschland, gründet zahlreiche Bungee-Zentren und die erste Bungee-Stuntman-Schule.
Es ist wohl diese Mischung, die Bungee populär und schließlich zum Medienereignis macht: Einerseits die persönliche Erfahrung einer extremen Situation, die jeder für sich allein macht, andererseits das Dabei-sein-wollen bei denjenigen, die es gewagt haben. Und für alle anderen das Zuschauen, der Nervenkitzel für die Sesselpupser.
Bei „Gottschalk“ springt Jochens Team zu zehnt an „Big Mama“, einem extradicken Bungeeseil, einen Weltrekord. Das ist 1991.













Warum Menschen fliegen können müssen